Sonntag, 28. Februar 2010

Strickbericht

Diese Wochenenddienste gehen an die Substanz. Erschöpft bin ich. Nächste Woche wieder. Aber wenigstens morgen habe ich frei. Es bleibt so wenig Freizeit über, wenn man sechs Tage hintereinander Dienst hat, und auch die Qualität der Freizeit ist etwas eingeschränkt, wenn man am Ende der Woche nur mehr auf schmerzenden Füßen durch die Gegend wankt.
Wenigstens ein fertiges Stück kann ich euch zeigen.


Mein Resteverwertungstuch ist über die Ziellinie gestolpert. Von den Farben bin ich sehr angetan, abgesehen davon war es nicht sehr aufregend zu stricken, weil es am Anfang immer nur gleich dahingeht. Man beachte: Tageslicht!
Auch die anderen Projekte nehmen langsam Gestalt an. Meine Jacke steht kurz vor der Fertigstellung. Beim Sockenpaar habe ich gestern mit der zweiten Socke begonnen. Ein bisschen ratlos bin ich, weil ich einfach den gleichen Farbverlauf nicht mehr finden konnte. Habe abgewickelt und abgewickelt, dann kam einige Male ein sehr grelles Türkis, das bei der ersten Socke gar nicht vorgekommen ist. Ich hoffe, sie werden nicht zu verschieden, die beiden.

Kommentare:

  1. Schaut sehr schön aus, dein Tuch!!!
    Das mit den Nachschichten kenne ich von meinem Mann. Das geht einfach auf die Substanz. Kein Wunder, der Mensch ist auch nicht dafür vorgesehen in der Dunkelheit zu arbeiten.
    Genieße das bisschen Freizeit was du hast.
    Lieben Gruß
    Gnubbel

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  2. Schickes Tuch.

    Und was die Füße angeht... ich dachte immer, mir ginge es allein so. Aber gut zu wissen, dass da noch mehr das selbe Leiden haben.

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  3. Fein. fein fein!!
    Liebe Grüße
    Joachim

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  4. Liebe Margot!

    Vielleicht solltest Du Dich im Bereich des Strickens, bzw. mit dem Verkauf von ausgefallenen Strickwaren selbständig machen - das würden Dir auch Deine malträtierten Füße danken!

    Einen lieben Gruß von Alicia

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  5. Gnubbel, vielen Dank! Heute geht's schon wieder besser.
    Ghost, es liegt einfach an den großen Wegstrecken, die wir zurückzulegen haben. Nach 6 Tagen spürt man das. Ist auch völlig egal, was für Schuhe ich anziehe, die Lauferei geht in die Füße.
    Joachim, dankeschön!
    Alicia, die malträtierten Füße würden mir das sicher danken, nicht aber mein Geldbeutel. Der Stundenlohn wird wohl bei ca. 50 Cent liegen, davon kann ich nicht leben. Man lebt schließlich nicht von Wolle allein.
    Liebe Grüße euch allen von Margot

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  6. Das Tuch sieht toll aus mit den Farben! Musste gerade über das Stolpern über die Ziellinie lachen. Nicht von der Nadel gehüpft? :o)
    Liebe Grüße, Coco

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  7. Das Tuch gefällt mir sehr gut. Ich bin doch solch ein Blau-Fan.
    Viele Grüße
    Elke
    und alles Gute für die Füße

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  8. Margot. Sei mir nicht böse. Aber am schönsten fand ich den Schrank im Hintergrund und die Trockenblumen. Wunderschöne Farben. und der Schrank ist sicherlich auch schon älter als alt. Jahrhundertwende? Jedenfalls höchstens 1920 iger Jahre. ;-)


    LG rolf

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  9. Liebe Margot, mir hat das Tuch gefallen ..die Farben - dann erging es mir wie Rolf, ich sah den schönen Schrank und dachte. Wohw ist der schön.Du wirst mit uns nachsichtig sein.;-) liebe Grüße aus dem wieder erkaltetem Bayern...das Wochenende wird wieder so kalt...seufz..

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  10. Coco, bei mir hüpfen die Sachen nicht. Nie. Erstens mache ich viel zu viel gleichzeitig und zweitens geht sich bei einem Ganztagsjob keine Hüpferei mehr aus. Darum ist das Tuch gestolpert. Aber freut mich, dass es dir gefällt!
    Elke, dankeschön, freut mich sehr!
    Rolf, um 1890, würde ich sagen. Er stand in der Wohnung einer lange verstorbenen Großtante und war kurz davor, entrümpelt zu werden, das konnte ich nicht mit ansehen. Manche Dinge muss man einfach retten.
    Manuela, ich bin eh nachsichtig. Ehrlich gesagt gefällt mir der Schrank auch besser als das Tuch.
    Liebe Grüße euch allen von Margot

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Ich freue mich, dass ihr bis hierher gelesen habt und freue mich noch mehr, wenn ihr eure Meinung dazu sagt.